Nachdem die Schnitte mechanisch angelegt worden waren, konnte die Registrierung beginnen. Da archäologische Forschungsarbeiten zerstörerischer Natur sind und daher nur einmal durchgeführt werden können, ist es sehr wichtig, dass die Registrierung sehr sorgfältig durchgeführt wird. Die Schnitte durch den Graben werden mit Hilfe einer Totalstation durch den Vermessungsingenieur exakt lokalisiert. Die Archäologen fotografieren die verschiedenen Bodenschichten, zeichnen sie im Maßstab 1:20 ein und beschreiben detailliert die Farbe, die Textur und eventuelle Inklusionen. Archäologische Funde, wie Keramik und Knochen, werden sorgfältig schichtweise gesammelt. Aus jedem Schnitt werden auch Pollenproben entnommen und, falls organische Funde vorhanden sind, auch Proben für archäobotanische und archäozoologische Untersuchungen.



