Nur zwei Abwurfschächte enthielten noch organisches Material. Die Archäologen sicherten die Füllung so vollständig wie möglich und siebten mit drei verschiedenen Maschenweiten. In allen anderen Fällen konnte nur der Auswurf, das organische Paket, welches durch den Abwurfschacht in den Burggraben gelangt war, untersucht werden. In der Höhe der Abwurfschächte wurde jeweils eine Fläche von ca. 6m² freigelegt. Der Auswurf wurde jeweils pro Ebene 10 cm manuell ausgetieft. Diese Ausgrabungsmethode wurde verwendet, um festzustellen, ob der Auswurf allmählich oder in einer kürzeren Zeitspanne entstanden war. Von jeder Ebene wurde eine 105 Liter-Probe entnommen, die vor Ort vollständig mit drei verschiedenen Maschenweiten gesiebt wurde. Der Siebrückstand umfasste organisches Material (Samen, Früchte, Holzkohle, Knöchlein) und kleine Funde wie Münzen, Anstecknadeln, Schnürsenkel. Der Rest des Auswurfes wurde stets per Ebene vollständig manuell untersucht, um archäologisches Material zu ermitteln. Alle Funde wurden sorgfältig per Ebene gesammelt und registriert.



