Ein Metalldetektorspezialist arbeitete in enger Zusammenarbeit mit den Archäologen. Bei der Untersuchung der Abwurfschächte wurden mit Hilfe des Metalldetektors sehr viele kleine Metallgegenstände wie Anstecknadeln, Schnürriemen, Fingerhüte, Münzen, Insignien freigelegt. Derartige Funde sind mit dem bloßen Auge oft kaum zu erkennen. Münzen und Insignien sind äußerst interessant, da solche Funde sehr gut datierbar sind und folglich die Datierung anhand der Keramikfunde bekräftigt oder verfeinert werden kann. In einigen Fällen lieferte die Metalldetektion auch den ultimativen Beweis für bestimmte Hypothesen. Dank der Entdeckung von gusseisernen Kanonenkugeln zwischen den Mauerstücken in der Nähe des Südturmes, konnte dieses Schuttpaket mit Sicherheit mit einer Belagerung der Burg um 1600 herum in Verbindung gebracht werden.



